Hallo! Ich bin

Jess(i)

Dr. Jessi Komes

Psychosynthese-Therapeutin, Psychologin und Neurowissenschaftlerin

Eigentlich heiße ich Jessica, aber ich bin eher eine Jessi und wurde dann in Großbritannien zu einer Jess. Sie finden unten eine Zusammenfassung meiner wichtigsten Qualifikationen für die von mir angebotenen Dienstleistungen. Was ich hier jedoch wirklich anbieten möchte, ist ein Gefühl oder eine Kostprobe oder Erfahrung davon, wer ich bin und wie es wäre, mit mir zu arbeiten.

Mein Leben war schon immer von ständiger Veränderung geprägt. Bis zu meinem 35. Lebensjahr bin ich mehr als zwanzig Mal umgezogen, inner- und ausserhalb Deutschlands, wo ich herkomme. Ich bezeichne mich als Suchende, mit allen Vor-und Nachteilen. Seit jeher ist mein Privat- wie auch mein Berufsleben geprägt von Offenheit und Mut zum Wachstum durch Veränderung. Ich weiß, wie es sich anfühlt, dem Sturm standzuhalten mit einem Boot, welches zu klein erscheint, und in rauen Gewässern hin- und hergeschleudert wird. Und ich weiß, wie es sich anfühlt, die Mannschaft zu zügeln, die Hände wieder ans Steuer zu legen und das Schiff zu steuern.

Die Liebe Zu Yoga

Intellektuelle Herausforderungen haben mir lange Zeit gut getan und mir geholfen, mich in der Welt sicher und geborgen zu fühlen. Ursprünglich habe ich in Deutschland Psychologie studiert, in kognitiver Neurowissenschaft promoviert und dann einige Jahre in diesem Bereich als Postdoc gearbeitet, sowohl in Deutschland als auch in Großbritannien.

Während meiner Promotion und als ehemalige Tänzerin habe ich mich in Yoga verliebt. Es hat mir die Erfahrung ermöglicht, frei von Vorurteilen in meinem Körper zu sein. Seit 2015 arbeite ich als voll ausgebildete und anerkannte Yoga- und Meditationslehrerin und habe in klinischen Einrichtungen mit körperorientierter Therapie gearbeitet, um Menschen mit chronischen Schmerzen, Krebs, Parkinson und allen Arten psychischer Erkrankungen, einschließlich Essstörungen, Angstzuständen und Depressionen, sowohl in Deutschland als auch in Großbritannien zu helfen. Außerdem habe ich die ersten Yoga- und Meditations-Krebs-Selbsthilfegruppen im Nordosten Englands gegründet und geleitet.

FASZINIERT VON PSYCHOLOGIE UND NEUROWISSENSCHAFTEN

Aufbauend auf diesen Erfahrungen war ich fasziniert davon, wie das „Im-Körper-Sein“ das Wohlbefinden fördert. Damit meine ich das Wohlbefinden und Sich-Wohlfuehlen von Menschen, die gleichzeitig an (lebensbedrohlichen) körperlichen oder seelischen Erkrankungen leiden oder anderweitig mit persönlichen Schwierigkeiten konfrontiert sind. Mich hat es wieder in die Psychologie und Neurowissenschaften verschlagen, da ich meine Arbeiten an und Konzepte von der Verbindung von Körper und Geist vorantreiben wollte. Durch die akademische Forschung wusste ich, dass ich Fragen stellen, Antworten suchen und Behandlungen systematisch entwickeln konnte. Durch das Unterrichten von Studenten und die Zusammenarbeit mit anderen Klinikern und Wissenschaftlern kann ich Neugier und Interesse wecken, gemeinsam etwas erschaffen und Innovation hervorbringen. Ich schätze mich glücklich, dass die Universitätswelt mich und meine Bemühungen mit offenen Armen empfangen hat. Seit 2019 arbeite ich als Behandlungsentwicklerin, Assistenzprofessorin und Co-Programmdirektorin für klinische Psychologie an der Newcastle University, Großbritannien, und setze nun meine Arbeit am Universitätsklinikum Bonn fort.

INSPIERIERT VON PSYCHOSYNTHESE

Im Jahr 2018, nur ein Jahr bevor ich wieder in die akademische Welt einstieg, hatte ich meine Ausbildung in Psychosynthese begonnen – einem scheinbar sanften, aber tiefgreifenden und wirkungsvollen Ansatz für Beratung, Coaching und Psychotherapie. Bevor ich mit Psychosynthese in Berührung kam, tatsächlich seit meinem 15. Lebensjahr, hatte ich verschiedene Ansätze für Therapie oder Lebenscoaching ausprobiert, darunter kognitive Verhaltenstherapie, psychoanalytische und psychodynamische Ansätze sowie systemische Therapie. Keiner von ihnen hat mir wirklich geholfen. Psychosynthese bot mir den Rahmen, durch den ich jetzt meine Arbeit – und eigentlich mein ganzes Leben – aufziehe. Mit ihrer transpersonalen Sicht auf Menschen und Systeme respektiert die Psychosynthese den Status quo, blickt aber ständig auf das Neue, auf das, was möglich sein könnte. Probleme oder Symptome werden in dem Sinne respektiert, dass sie Ausdruck dafür sind, dass der Status quo nicht mehr dient. So wird eine neue Ordnung der Dinge oder neue Seinsweisen ermöglicht, indem der Person/dem Team/dem System geholfen wird, sich mit Unsicherheit anzufreunden. Unsicherheit bietet Kreativität und Potential.

Neben meinem Psychologiestudium, verfüge ich über Diplome in psychologischer Beratung (2021) und psychotherapeutischer Behandlung (2024) sowie einem Master of Arts (2023) basierend auf meiner Spezialisierung im Hinblick auf Verkörperung in der psychologischen Behandlung. Ich begleite Menschen in Einzeltherapie und Coaching und wende die Psychosynthese in meinen Führungsrollen in klinischen und organisatorischen Kontexten an. Sie können mehr darüber lesen, wie ich diesen Ansatz in Bezug auf die verschiedenen von mir angebotenen Dienstleistungen umsetze. Bitte beachten Sie, dass ich zur Zeit noch nicht in Deutschland als Psychotherapeutin approbiert bin. Die Psychosynthese stellt in Deutschland leider auch kein gesetzlich anerkanntes psychotherapeutisches Verfahren dar. Meine psychotherapeutische Ausbildung ist in Grossbritannien akkreditiert durch das United Kingdom Council of Psychotherapists (UKCP) und dort bin ich als Praktizierende auch aktives Mitglied. Die Anerkennung durch UKCP ist das Markenzeichen für hohe Standards in der Psychotherapeutischen Ausbildung und berufs-ethnischen Praxis (für mehr Informationen: https://www.psychotherapy.org.uk/).

BERUFSERFAHRUNG

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Seit 2016

Beraterin für Forschung, Schulung und Innovation, Behandlungsentwicklerin in klinischen Kontexten, Interventionsentwicklerin im Unternehmensumfeld, Körperintegrative Therapeutin und Psychologin in eigener Praxis

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Seit 2025

Körperorientierte-Psychotherapeutin & Behandlungsentwicklerin in der Gerontopsychiatrie, Zentrum für Neurologie, Psychiatrie und Psychosomatik (NPP), Universitätsklinikum Bonn

Dozentin & Forscherin in der Medizinischen Psychologie, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Bonn

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Seit 2024

Fakultätsmitglied, Mentorin & Trainerin am Institut für Psychosynthese, London

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2019- 2024

Assistenzprofessorin für Psychologie, Newcastle University

Stellvertretende Studiengangsleiterin MSc Grundlagen der Klinischen Psychologie

Entwicklerin von Behandlungen für psychologische Therapien, Newcastle University

Praktizierende Psychologin/Therapeutin (in Grossbritannien, anerkannt durch UKCP)

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2018-2019

Leitende wissenschaftliche Mitarbeiterin für körperintegrative Interventionen, Durham University, Großbritannien

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2016-2019

Leiterin von Yoga- und Meditations-Selbsthilfegruppen für Krebspatienten, körperorientierte therapeutische Gruppen- und Einzelsitzungen für Patienten aller Altersgruppen, die von einer breiten Palette körperlicher und geistiger Erkrankungen betroffen sind (z.B. Essstörungen, Angstzustände und PTSD, Depressionen, Parkinson)

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2011-2016

Pre- und Post-Doc (finanziert durch die Deutsche Forschungsgesellschaft, DFG)

DFG-Forschungseinheit „Personenwahrnehmung“ & Institut für Allgemeine Psychologie und Kognitive Neurowissenschaft, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Deutschland

Ausbildung

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2018-2024

Postgraduierten-Diplom in Psychotherapie

Postgraduierten-Diplom in psychotherapeutischer Beratung, akkreditiert durch UKCP (450 betreute Klientenstunden/71 schriftliche Fallstudien und Präsentationen), Institute of Psychosynthesis, London, Großbritannien

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2018-2023

Master of Arts (M.A.) Psychosynthese, Psychologie & Psychotherapie, Auszeichnung und Preis für die beste Abschlussarbeit mit dem Titel: Entkörperung als Ausdruck eines heimatlosen Selbst, Institute of Psychosynthesis & Middlesex University, London, UK

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2018-2021

Postgraduierten-Diplom in Beratung, British Association of Counselling and Psychotherapy, BACP (100 betreute Klientenstunden/17 schriftliche Fallstudien und Präsentationen), Institute of Psychosynthesis, London, Großbritannien

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2011-2015

Yoga- und Meditationslehrerin (880 Ausbildungsstunden in einem vierjährigen Programm), akkreditiert von der Deutschen und Europäischen Yoga Union (EYU), erfüllt die Standards zur Gestaltung und Durchführung von Yoga-Programmen, die von den Krankenkassen in der präventiven und therapeutischen Versorgung übernommen werden. Qualifikation in achtsamkeitsbasierter Stressbewältigung (MBSR), Jena, Deutschland

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2011-2014

PhD: Psychologin und Kognitive Neurowissenschaftin, Abteilung für Allgemeine Psychologie und Kognitive Neurowissenschaft, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Deutschland